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Mo., 3.10., 10 Uhr: Maus-Türöffner-Tag

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noch bis 6.11.2016 Sonderausstellung

"Alles nur heiße Luft" - 200 Jahre Heißluftmotor...und kein Ende -[mehr]


Neue Ausgabe der Zeitschrift „Die Turmstütze“ erschienen

(30.09.2016) Ab sofort ist eine weitere Ausgabe der Museums- und Knappschaftszeitschrift „Die Turmstütze“ erschienen. Inhalte u.a.: „Alles nur heiße Luft? – 200 Jahre Heißluftmotor und kein Ende“ – ein Beitrag zur aktuellen Sonderausstellung, ein Artikel über die Geschichte des Vereins königstreuer Knappen im Lugau-Oelsnitzer Kohlenrevier, eine persönliche Erinnerung an 30 Jahre Bergbaumuseum, ein Artikel zum Abriss der Meinertschen Spinnmühle in Lugau oder ein Beitrag im Rahmen der sächsischen Kohlenstraße zum Bergbau in und um Hainichen b. Chemnitz. Die neue Turmstütze ist im Museumsladen für 3 Euro erhältlich. Gern schicken wir Ihnen diese jedoch auch auf dem Postweg gegen zusätzliche Erstattung des Portos zu.

 

 

8. großer Dampf- und Modelltag


Endlich ist es wieder soweit - mit Volldampf rückt der diesjährige Dampf- und Modelltag immer näher! Für unsere Gäste gibt es eine ganze Menge zu erleben und bestaunen. Mehr als 200 Modell-Dampfmaschinen und Verkehrsmodelle zischen und fauchen in jeder Ecke des Museums. Auch fliegende, schwimmende und tauchende Objekte können bewundert werden und lassen Modellfreunde jeden Alters noch einmal Kind sein.

Doch es geht noch weiter: Sachsens größte noch funktionierende Dampffördermaschine ist ebenfalls in Betrieb. Und Führungen durch unsere vielbeachtete Sonderaustellung "Alles nur heiße Luft?" - 200 Jahre Heißluftmotor... und kein Ende. werden auch angeboten.

Alle kleinen Gäste erwartet ein buntes Kinderangebot mit Fahrten auf der Modell-Dampfeisenbahn, einer Hüpfburg und natürlich unserem "Zwergenschacht".

Machen Sie Dampf und lassen Sie sich diesen Aktionstag nicht entgehen! Eintritt: 3,50 € Erwachsene, 2,50 € Ermäßigte.

 

Exponat des Monats September


Im September präsentieren wir erneut besondere Objekte aus unserem vielseitigen Bestand. Als Exponat(e) des Monats werden dieses Mal Kontrollmeter und Hängezeug, bestehend aus Gradbogen, Hängekompass und Maßband gezeigt.

Es handelt sich hierbei um Instrumente des Markscheiders, dem „Vermessungsingenieur unter Tage“. Er war für die Einhaltung der Abbaugrenzen und das Vermessen der Grube verantwortlich. Das Wort Markscheide hat einen viel älteren Ursprung: Bereits im Mittelalter bezeichnete es die Grenzen eines Abbaufeldes, indem Bergbau betrieben werden durfte.

Um mit dem Hängekompass messen zu können, wurden zunächst entlang des zu vermessenden Abschnitts die Messpunkte vermarkt. Beginnend an einem bekannten Vermessungspunkt wurde zwischen diesen straff eine Schnur gezogen. Dann wurden Kompass und Gradbogen nacheinander an einer straff gespannten Schnur eingehängt um Streichgrad und Neigung zu bestimmen. Zum Schluss wurde mit dem Maßband der Abstand zwischen den beiden Messpunkten ermittelt. Am Kontrollmeter wurden die Maßbänder auf ihre Stimmigkeit hin kontrolliert.

Mehr Vermessungsinstrumente sehen Sie in unserer Dauerausstellung und in unserem originalgetreuen Anschauungsbergwerk kann man die Arbeit des Markscheiders nachvollziehen.

Exponat des Monats August


Im August präsentieren wir erstmals ein einzigartiges Objekt aus unserer Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst. Als Exponat des Monats gibt es den Druckstock „Plattengut mit Pöhlberg“ von Rudolf Manuwald zu sehen.

Seit Januar 2015 sind wir für die zahlreiche Kunstwerke der Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst verantwortlich. Mit dem Exponat des Monats August möchten wir ein besonderes Augenmerk auf diese Sammlung legen.

Der Annaberger Künstler Rudolf Manuwald schuf in den 1950er Jahren
eindrucksvolle Holzschnitte. Auch seine markanten Schwarzweiß-Drucke, zu denen der hier gezeigte Druckstock gehört, sind nicht zu unterschätzen. Auf dem ausgestellten Katalogtitel (1996) ist der fertige Abdruck zu sehen, der natürlich seitenverkehrt erscheint.

Mit dem Objekt des Monats ehren wir den 100. Geburtstag von Rudolf Manuwald. Zu diesem Anlass präsentieren wir auf Schloss Schlettau eine umfangreiche Ausstellung über sein Schaffen.

Exponat des Monats Juli


Der Juli gibt erneut Anlass, ein einzigartiges Objekt aus unserer Sammlung vorzustellen. Als Exponat des Monats zeigen wir die Pult-Addiermaschine „CONTINENTAL 8“ um 1930. Diese Rechenmaschine stammt aus der kaufmännischen Abteilung der Gewerkschaft Gottes Segen in Oelsnitz.

Taschenrechner, Handy oder Smartphone: Heute sind Rechenmaschinen fester Bestandteil unseres Alltagslebens. Doch es gab Zeiten, da mussten Kopf und Hand genügen, um selbst komplizierte Operationen durchzuführen.

Ende des 19. Jahrhunderts kamen, im Zuge der wachsenden Mathematisierung, mechanische Rechenmaschinen auf, die es ermöglichten schnell und effektiv Zahlenkolonnen aufzusaldieren. Einer der größten Hersteller solcher Maschinen war die Wanderer-Werke AG in Siegmar-Schönau bei Chemnitz. Diese stellte neben Rechen- und Buchungsmaschinen, auch Schreibmaschinen, Fahrräder, Fräsmaschinen, Motorräder und Automobile her. Die für uns heute ungewöhnliche Volltastatur ermöglicht eine schnelle visuelle Überprüfung des eingegeben Zahlenwertes, die Null wird automatisch mitgeschrieben. Zudem besitzt die Maschine ein Speicherwerk. Obwohl die Maschine nur 7 Eingabestellen hat, kann bis zur 8. Stelle gerechnet werden.

Die Wanderer-Rechenmaschinen waren sehr teuer, aber beliebt. Ihre Mechanik benötigt keinen hohen Kraftaufwand, war einfach zu warten und bei guter Pflege sind sie defacto unkaputtbar.

Neues Angebot: Führung mit dem Kohlenmesser Wendler

Im Jubiläumsjahr haben wir ein neues Angebot für alle Museumsfreunde:

Gemeinsam mit August Albin Wendler, Kohlenmesser der Gewerkschaft Gottes Segen fahren Sie ein - 80 Jahre zurück und 600 Meter tief. Extra für Sie öffnet er an diesem Tag die Räume des Landabsatz und (ent)führt mit einem Augenzwinkern in den Kaiserin-Augusta-Schacht.

Nur mit ihm blicken Sie hinter die Kulissen und erhalten Einblicke in die intensive Arbeitswelt des Übertagebetriebes. Doch das war noch nicht alles - Kohlenmesser Wendler hält auch noch eine kleine Überraschung für Sie bereit...

Nähere Informationen zur "Führung mit dem Kohlenmesser Wendler" finden Sie hier.

Besuch vom Innenminister

Am 5. Juni 2016 war der Sächsische Innenminister Markus Ulbig in unserem Museum zu Besuch. Anlass waren die Erlebnistage Montane Kulturlandschaft Erzgebirge, mit denen der Tourismusverband Erzgebirge e.V. seit 2014 dazu einlädt, die Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe zu entdecken.

Das Bergbaumuseum als ein Standort des Welterbe-Projektes beteiligt sich regelmäßig daran. Empfangen wurde der Staatsminister von einer Fahnenabordnung des Fördervereins des Museums mit bergmännisch-musikalischer Begleitung durch die Zwönitzer Bergbläser. Anschließend begrüßte Landrat Frank Vogel im Beisein des Landtagsabgeordneten Rico Anton, des Oelsnitzer Bürgermeisters Bernd Birkigt, des Vorsitzenden des Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V. Landrat a.D. Volker Uhlig, des Museumsleiters Jan Färber und weiterer Gäste den Politiker. Bei einer kleinen Ansprache äußerte sich der Staatsminister sehr zuversichtlich, dass das Erzgebirge bald zum UNESCO-Welterbe zählen wird und zeigte sich beeindruckt vom Bergbaumuseum. Anschließend nahm Ulbig an einer Schatzsuche für Familien im Anschauungsbergwerk des Museums teil und lud abschließend alle Teilnehmer und Museumsgäste zu einer Süßen Pause ein.

Exponat des Monats Juni

 

Im Juni präsentieren wir erneut ein einzigartiges Objekt aus unserem vielfältigen Bestand. Als Exponat des Monats wird die Keilhaue eines Steinkohlenhäuers um 1915 gezeigt.

Die Keilhaue als bergmännisches Gezähe war das wohl gebräuchlichste Arbeitsgerät eines Untertagearbeiters (Häuer). Im Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier war sie bis in die 1920er Jahre im Einsatz. Erst danach wurde sie von druckluftbetriebenen Pickhämmern verdrängt.

Mühsam musste die Kohle aus dem Flöz geschlagen, danach mit der Herzschaufel auf das Förderband geladen werden. Obwohl die Steinkohle für die Industrialisierung wie kaum ein zweiter Energieträger steht, war der Industrialisierungsgrad der Steinköhler selbst gering. Einzelne Schächte im Revier galten als fortschrittlich und modern, dies bezog sich jedoch meist auf die eigentliche Schachtanlage und den Übertagebetrieb. Untertage waren dem Grenzen gesetzt, galt es doch Grubengasexplosionen durch Funkenflug zu vermeiden.

Wenn Schlägel und Eisen symbolisch für den Erzbergbau stehen, dann stehen Keilhaue und Herzschaufel für den Steinköhler. Bevor die Bergbarte zum universellen Paradegezähe wurde, war es die Keilhaue, die von den Bergleuten mit Stolz zu diesem Anlass getragen wurde. Diesen Monat schenken wir der Keilhaue als Exponat des Monats Juni noch einmal eine besondere Bedeutung.

Neue Sonderausstellung: „Alles nur heiße Luft?" - 200 Jahre Heißluftmotor… und kein Ende

 

Anlässlich des 200. Jahrestag der Erfindung des Stirling-Motors zeigen wir in Kooperation mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau seit dem 21. Mai 2016 einmalige Klein- und Großmotoren sowie bezaubernde Spielzeuge. 

1816 erfand der schottische Pfarrer Robert Stirling den Heißluftmotor. Als zuverlässiger, anspruchsloser, sparsamer und ruhiger Antrieb erlangte dieser vielfältigsten Einsatz in Industrie und Haushalt. Wichtiges Fertigungszentrum war Sachsen – die Motoren der Zwickauer Firma Louis Heinrici beherrschten weite Bereiche des Weltmarktes. 

Diese einmalige Ausstellung basiert auf einer der bedeutendsten europäischen Sammlungen von Stirling-Motoren, die zum ersten und zugleich letzten Mal öffentlich präsentiert wird. Mehr als 70 auserlesene, zum größten Teil sehr seltene Exponate befinden sich in der Exposition. Unter anderem zeigen wir detailgetreue Nachbauten der ersten Heißluft-Kraftmaschine von Robert Stirling von 1818. Besonders anschaulich wird das Antriebskonzept auch durch wunderschöne Spielzeugmotoren. Ein inszeniertes Wohnzimmer um 1910 mit einer einmalig schönen und seltenen Zimmerfontäne mit Aquarium, einem heißluftgetriebenen Grammophon, einem Raab Ventilator und verschiedenen Spielzeugen ist ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung. Ebenso gibt es verschiedenste, originale Modelle des Weltmarktführers Louis Heinrici in Zwickau zu bestaunen: vom Fontänenmotor aus der Frühzeit bis hin zu Kraft- und Pumpmotoren gibt es vieles zu entdecken.

 

Exponat des Monats Mai


Auch im Mai stellen wir wieder einige ganz besondere Objekte aus unserer Sammlung vor. Als Exponat(e) des Monats werden dieses Mal Butt, Bemmbüchs‘ und Aktentasche gezeigt.

Die Aktentasche ist das klassische Erkennungsmerkmal eines Angestellten. Besonders in einer Zeit, in der nach dem Grundsatz „Kleider machen Leute“ der jeweilige Stand des Trägers eindeutig erkennbar war, hatte diese eine wichtige Bedeutung – nicht nur auf der Arbeit, sondern ebenso im zivilen Leben. Da Untertagearbeiter ihr mitgebrachtes Essen naturgemäß in der Grube zu sich nehmen mussten, waren auch Butt und Bemmbüchs‘ für sie unersetzbar. In der Butt, der Kaffeekanne, befand sich Tee oder Malzkaffee, der hier mundartlich Neescherschwäß‘ oder Gewerkschaftsbrieh‘ genannt wurde. Der in Sachsen besonders beliebte Bohnenkaffee war nur besonderen Anlässen vorbehalten, da er sonst viel zu teuer war.

Butt, Bemmbüchs‘ und Aktentasche sind die Accessoires der einzigartigen, historischen Führung mit dem Kohlenmesser Wendler, die erstmals in unserem Museum stattfindet. Wendler lässt am 18. Juni, 17 Uhr bei einem heiter-kurzweiligen Rundgang die Zeit um 1930 wieder auferstehen.

Sie möchten mehr über unser(e) Exponat(e) des Monats erfahren? Auf Anfrage bieten wir eine kleine museumspädagogische Aktion an, in der sich alles um den "Armeleutekaffee" dreht. In einem interessanten Gespräch erläutern wir die Bedeutung landläufiger Bezeichnungen wie Muckefuck oder Blümchenkaffee. Natürlich können die Besucher auch selbst Malzkaffee kochen und diesen probieren. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 037298/93940 oder per E-Mail an infobergbaumuseum-oelsnitzde.

 

Exponat des Monats April

 

Auch im April möchten wir wieder ein einzigartiges Objekt aus unserer Sammlung vorstellen. Als Exponat des Monats zeigen wir dieses Mal ein Verkaufsglas mit Steinkohle für den Landabsatz. Bei der ausgestellten Steinkohle handelt es sich um die Sorte „Nuß I gewaschen“ vom Kaiserin-Augusta-Schacht des Steinkohlenbauvereins Gottes Segen um 1910.

Noch heute ist es in Geschäften gebräuchlich, dem Kunden die Ware zu präsentieren. Dies war auch im Landabsatz, dem Kohlenverkauf für die einheimische Bevölkerung, üblich. Die Steinkohlen waren in verschiedenen Qualitäten und Sorten erhältlich, die sich nach der Größe richteten. Die ausgestellte Steinkohle der Sorte „Nuß I gewaschen“ war im oberen Preissegment angesiedelt - selbst Bergleute konnten sich diese nicht leisten.

Passend zu unserer Sonderführung mit dem Kohlenmesser Wendler am 18. Juni 2016, 17 Uhr möchten wir Interessierten dieses Objekt präsentieren, um einen kleinen Vorgeschmack zum Thema Verkaufsorganisation im Bergbau zu geben.

Sie möchten mehr über unser Exponat des Monats erfahren? Auf Anfrage bieten wir eine kleine museumspädagogische Aktion an, bei der wir auf der Hängebank die Räumlichkeiten und die Funktionsweise der Kohlenaufbereitung erläutern. Auf unserem Abenteuerspielplatz "Zwergenschacht" können Steine und Kohlenimitate gesammelt und dann sortiert werden - die Aufarbeitung wird den Besuchern so spielerisch nahe gebracht.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 037298/93940 oder per E-Mail an info@bergbaumuseum-oelsnitz.de.

Exponat des Monats März

 

(26.02.2016) Ab März 2016 stellen wir jeden Monat einzigartige, gewöhnliche oder besondere Objekte aus unserer Sammlung vor.
Exponat des Monats März ist ein Paradekittel. Er wurde einst von einem Mitglied des Vereins Königstreuer Knappen im Lugau-Oelsnitzer Kohlenrevier getragen. Der Verein wurde im Jahre 1896 durch die Bergwerksunternehmer des Reviers gegründet. Ziel war es, im Interesse der Unternehmer ein Gegengewicht zur damals in Sachsen besonders starken Sozialdemokratie zu schaffen – ebenso sollten auch bergmännische Traditionen verkörpert werden. Die Mitglieder erhielten Vergünstigungen, konnten an vereinseigenen Veranstaltungen und Festivitäten teilnehmen und gestalteten Bergparaden aus. 1919 wurde der Verein aufgelöst, da das Königreich Sachsen nicht länger bestand.
Um nach der Auflösung des Vereins eben diese Traditionen weiter aufrecht zu erhalten und eine spätere Nutzung des Paradekittels zu gewährleisten, wurde in diesem Zusammenhang vermutlich die königliche Krone vom Ärmelzeichen abgeknickt.
Das Exponat des Monats März veranschaulicht so die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen einer vergangenen Zeit.

Abschlussveranstaltung des Projektes „Abenteuer Heimat“ vom 5. Februar 2016

(11.02.2016) Das Projekt „Abenteuer Heimat – Kulturbündnis Stollberg-Oelsnitz“ feierte nach dreijähriger Laufzeit seinen Abschluss im Bergbaumuseum Oelsnitz.

Während einer Zusammenarbeit mit dem Förderschulzentrum Oelsnitz, dem Carl-von-Bach-Gymnasium und dem „Dürer“ in Stollberg nahmen zahlreiche Kinder und Jugendliche mit viel Kreativität und Eigeninitiative an unterschiedlichen Projekten und Workshops teil. Unter anderem fanden spannenden Kurse und Angebote wie Holzschnitzen, Graffiti aber auch Hip-Hop-Tanz statt. Ebenso wurde den kleinen Entdeckern vom Fotowettbewerb über Geocaching bis hin zur Mitmach-Museumsführung so einiges geboten.

Durch das Bündnisprojekt begegneten sich die Kinder und Jugendlichen, zudem sammelten sie neue kulturelle Erfahrungen. Ziel war es, das Thema Heimat in einem neuen, interessanten Licht darzustellen und zusätzlich durch spannende Orte und Geschichten mit Farbe zu beleben.

www.abenteuerheimat.de

Die Welt der Steinkohle in blau-weiß

(27.11.2015) Im Rahmen des EU-Projektes SHIFT-X konnten wir gute Kontakte nach Belgien in das Limburger Steinkohlenrevier aufbauen. Von dort stammt auch der Künstler Jonny Vekemans. Er hat sich ganz der Fotografie mit der Camera Obcura verschrieben. Seine "blau-weiße" Sicht auf die Welt des Steinkohlenbergbaus ist faszinierend und eindrucksvoll. Mehrfach war er auch mit Workshops in unserem Museum, unter anderem während des Pegasus-Bildungstages des sächsischen Kultusministeriums im September 2015. Einige Ergebnisse gibt es hier...  

IG "Sportfreunde Neuoelsnitz" übergibt Objekte zur Sportgeschichte

(26.11.2015) Unsere Sammlung ist erneut um lokalgeschichtlich bedeutende Objekte bereichert worden. Fußballbegeisterte Neuoelsnitzer übergaben dem Museum Objekte der Sportgeschichte, die die enge Verbindung zwischen Fußball und Bergbau dokumentieren.
Ehemalige Bergleute und Angestellte des früheren VEB ROBOTRON-Buchungsmaschinenwerkes haben sich im Jahr 2000 zusammengefunden. Alle haben sie in Neuoelsnitz Fußball gespielt und wollten nun als Interessengemeinschaft die Sportgeschichte des Ortes mit ihren erfolgreichen Sportlern dokumentieren und vor dem Vergessen bewahren. Unter anderem bekannte Sportler wie Harald Irmscher, der 41 Fußball-Länderspiele für die DDR bestritt, oder Heiko Gerber, der auch für den VfB Stuttgart spielte, begannen ihre Karriere in Neuoelsnitzer Fußballvereinen.
Der Sport war immer untrennbar mit dem Schacht verbunden, da in den Sportvereinen stets viele Bergleute aktiv waren. Die Oelsnitzer Steinkohlenwerke förderten insbesondere nach 1945 den Sport, vor allem den Fußball.

Bibliothek des Museums vorübergehend nicht nutzbar

(13.08.2015) Unsere Bibliothek ist vorübergehend leider nicht nutzbar. In den vergangenen Jahren haben wir unseren Buchbestand umfangreich und hochwertig mit aktueller und historischer Literatur erweitert. Unter anderem sind wir dankbar für die Übernahme eines größeren Bestandes aus dem Bergarchiv Freiberg. Nun platzen die bisherigen Räume aus allen Nähten. Ein Umzug in größere Räume ist notwendig geworden. Dieser erfolgt gegenwärtig und wir hoffen, zum Jahresende allen Interessierten die Bücher aus unserem Bestand wieder zur Verfügung stellen zu können.

Café am Bergbaumuseum lädt wieder ein

(17.07.2015) Das Museums-Café ist wieder geöffnet. Als „Janny’s Eis“ hält es neben Eis- und Kaffeespezialitäten auch Snacks für Museumsgäste sowie für die einheimische Bevölkerung bereit.

Die zuvor als „Bergmannsstube & Café“ geführte Einrichtung musste wegen eines Betreiberwechsels im Mai geschlossen werden. Zuvor war sie 2009 aufwendig saniert und mit dreißig Plätzen ausgestattet worden. Umso erfreulicher ist, dass das Bergbaumuseum seine jährlich rund 30.000 Besucher sowie alle Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung zu diesem attraktiven, leckeren und gerade jetzt im Sommer erfrischend guten Angebot einladen kann.

Deshalb auf zu „Janny’s Eis“ ins Bergbaumuseum!

Geöffnet ist täglich von 11 bis 20 Uhr.