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So., 11.12., 17 Uhr: Traditioneller Hutznohmd

erzgebirgischer Weihnachtsabend [mehr]


Jahresprogramm 2017

erweitert mit neuen Veranstaltungen und Angeboten[mehr]


Achtung! Schließzeit im Januar 2017!

Im Januar 2017 folgt von der 2. bis zur 4. Kalenderwoche unsere alljährliche Schließzeit.[mehr]


Objekt des Monats November

Im November präsentiert das Bergbaumuseum erneut ein einzigartiges Objekt aus der Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst. Als Exponat des Monats wird die Holzskulptur „Grabender“ aus Lindenholz von Heinz Heger um 1960 gezeigt.

Seit Januar 2015 sind wir für die zahlreiche Kunstwerke der Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst verantwortlich. Mit dem Objekt des Monats November möchten wir ein besonderes Augenmerk auf diese Sammlung legen.

Heinz Heger wurde 1932 in Bärenstein geboren. Nach seiner Lehre erhielt er 1953 erste künstlerische Anregungen, 1960 erfolgte die Meisterprüfung und 1963 die Anerkennung als Kunstschaffender im Handwerk. Von 1965 bis zu seinem Tod im Jahre 2000 war er freischaffend als Holzgestalter in Bärenstein tätig. Bekannt geworden ist Heinz Heger v.a. durch zahlreiche baugebundene Arbeiten und seine einzigartigen gedrechselten und teilweise geräucherten Holzschalen. Über Jahrzehnte stand das Material Holz im Mittelpunkt seines Schaffens.

Die Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst verfügt dank einer Schenkung der Witwe über 42 Holzobjekte des Künstlers, darunter Leuchter, Schalen und einige figürliche Schnitzarbeiten, zu denen auch die ausgestellte Holzskulptur gehört.

Objekt des Monats Oktober

Im Oktober möchten wir erneut besondere Vermächtnisse der Bergbaugeschichte präsentieren . Als Exponat(e) des Monats zeigen wir einzigartige „Schätze der Bibliothek“.

Unter anderem werden eine Dissertation über die Rechtslage des Steinkohlenberg-baues aus dem Jahre 1742, ein Berg-Register der Frisch-Glück-Fundgrube zu Johanngeorgenstadt von 1748 und die seltene Reprint-Ausgabe von Agricolas berühmten zwölf Büchern über das Berg- und Hüttenwesen, gedruckt 1928, zu sehen sein. Dazu gehört aber auch ein Buch zur Bergbaukunde, das der spätere technische Direktor des Oelsnitzer Hedwigschachtes, Heinrich Mauersberger, während seiner Studienzeit in Freiberg um 1880 handschriftlich anlegte.

Der Bergbau hat seit Jahrhunderten, besonders im weiteren Erzgebirgsraum, Geschichte, Kultur, Sozialwesen und Lebensart geprägt. Der Bergmann war die Leitfigur und der Träger aller Hoffnungen auf ein einfaches, aber doch gesichertes Leben. Auch unzählige Nebengewerke hatten mit dem Bergbau ihre Existenz. Dies zu bewahren und den folgenden Generationen zu erhalten ist das Hauptanliegen unserer Bibliothek.

Die ausgestellten Bücher sind Schätze, denn sie sind die Träger, Hüter und Bewahrer von Tradition und Wissen. Viel mehr literarische Kostbarkeiten hat unsere seit kurzem nutzbare Bibliothek zu bieten. Deshalb möchten wir allen "Schatzsuchern" mit dem Objekt des Monats einen Einblick in den vielfältigen Bestand dieser geben.

Neue Ausgabe der Zeitschrift „Die Turmstütze“ erschienen

(30.09.2016) Ab sofort ist eine weitere Ausgabe der Museums- und Knappschaftszeitschrift „Die Turmstütze“ erschienen. Inhalte u.a.: „Alles nur heiße Luft? – 200 Jahre Heißluftmotor und kein Ende“ – ein Beitrag zur aktuellen Sonderausstellung, ein Artikel über die Geschichte des Vereins königstreuer Knappen im Lugau-Oelsnitzer Kohlenrevier, eine persönliche Erinnerung an 30 Jahre Bergbaumuseum, ein Artikel zum Abriss der Meinertschen Spinnmühle in Lugau oder ein Beitrag im Rahmen der sächsischen Kohlenstraße zum Bergbau in und um Hainichen b. Chemnitz. Die neue Turmstütze ist im Museumsladen für 3 Euro erhältlich. Gern schicken wir Ihnen diese jedoch auch auf dem Postweg gegen zusätzliche Erstattung des Portos zu.

 

 

8. großer Dampf- und Modelltag


Endlich ist es wieder soweit - mit Volldampf rückt der diesjährige Dampf- und Modelltag immer näher! Für unsere Gäste gibt es eine ganze Menge zu erleben und bestaunen. Mehr als 200 Modell-Dampfmaschinen und Verkehrsmodelle zischen und fauchen in jeder Ecke des Museums. Auch fliegende, schwimmende und tauchende Objekte können bewundert werden und lassen Modellfreunde jeden Alters noch einmal Kind sein.

Doch es geht noch weiter: Sachsens größte noch funktionierende Dampffördermaschine ist ebenfalls in Betrieb. Und Führungen durch unsere vielbeachtete Sonderaustellung "Alles nur heiße Luft?" - 200 Jahre Heißluftmotor... und kein Ende. werden auch angeboten.

Alle kleinen Gäste erwartet ein buntes Kinderangebot mit Fahrten auf der Modell-Dampfeisenbahn, einer Hüpfburg und natürlich unserem "Zwergenschacht".

Machen Sie Dampf und lassen Sie sich diesen Aktionstag nicht entgehen! Eintritt: 3,50 € Erwachsene, 2,50 € Ermäßigte.

 

Objekt des Monats September


Im September präsentieren wir erneut besondere Objekte aus unserem vielseitigen Bestand. Als Exponat(e) des Monats werden dieses Mal Kontrollmeter und Hängezeug, bestehend aus Gradbogen, Hängekompass und Maßband gezeigt.

Es handelt sich hierbei um Instrumente des Markscheiders, dem „Vermessungsingenieur unter Tage“. Er war für die Einhaltung der Abbaugrenzen und das Vermessen der Grube verantwortlich. Das Wort Markscheide hat einen viel älteren Ursprung: Bereits im Mittelalter bezeichnete es die Grenzen eines Abbaufeldes, indem Bergbau betrieben werden durfte.

Um mit dem Hängekompass messen zu können, wurden zunächst entlang des zu vermessenden Abschnitts die Messpunkte vermarkt. Beginnend an einem bekannten Vermessungspunkt wurde zwischen diesen straff eine Schnur gezogen. Dann wurden Kompass und Gradbogen nacheinander an einer straff gespannten Schnur eingehängt um Streichgrad und Neigung zu bestimmen. Zum Schluss wurde mit dem Maßband der Abstand zwischen den beiden Messpunkten ermittelt. Am Kontrollmeter wurden die Maßbänder auf ihre Stimmigkeit hin kontrolliert.

Mehr Vermessungsinstrumente sehen Sie in unserer Dauerausstellung und in unserem originalgetreuen Anschauungsbergwerk kann man die Arbeit des Markscheiders nachvollziehen.

Objekt des Monats August


Im August präsentieren wir erstmals ein einzigartiges Objekt aus unserer Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst. Als Exponat des Monats gibt es den Druckstock „Plattengut mit Pöhlberg“ von Rudolf Manuwald zu sehen.

Seit Januar 2015 sind wir für die zahlreiche Kunstwerke der Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst verantwortlich. Mit dem Exponat des Monats August möchten wir ein besonderes Augenmerk auf diese Sammlung legen.

Der Annaberger Künstler Rudolf Manuwald schuf in den 1950er Jahren
eindrucksvolle Holzschnitte. Auch seine markanten Schwarzweiß-Drucke, zu denen der hier gezeigte Druckstock gehört, sind nicht zu unterschätzen. Auf dem ausgestellten Katalogtitel (1996) ist der fertige Abdruck zu sehen, der natürlich seitenverkehrt erscheint.

Mit dem Objekt des Monats ehren wir den 100. Geburtstag von Rudolf Manuwald. Zu diesem Anlass präsentieren wir auf Schloss Schlettau eine umfangreiche Ausstellung über sein Schaffen.

Neues Angebot: Führung mit dem Kohlenmesser Wendler

Im Jubiläumsjahr haben wir ein neues Angebot für alle Museumsfreunde:

Gemeinsam mit August Albin Wendler, Kohlenmesser der Gewerkschaft Gottes Segen fahren Sie ein - 80 Jahre zurück und 600 Meter tief. Extra für Sie öffnet er an diesem Tag die Räume des Landabsatz und (ent)führt mit einem Augenzwinkern in den Kaiserin-Augusta-Schacht.

Nur mit ihm blicken Sie hinter die Kulissen und erhalten Einblicke in die intensive Arbeitswelt des Übertagebetriebes. Doch das war noch nicht alles - Kohlenmesser Wendler hält auch noch eine kleine Überraschung für Sie bereit...

Nähere Informationen zur "Führung mit dem Kohlenmesser Wendler" finden Sie hier.

Neue Sonderausstellung: „Alles nur heiße Luft?" - 200 Jahre Heißluftmotor… und kein Ende

 

Anlässlich des 200. Jahrestag der Erfindung des Stirling-Motors zeigen wir in Kooperation mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau seit dem 21. Mai 2016 einmalige Klein- und Großmotoren sowie bezaubernde Spielzeuge. 

1816 erfand der schottische Pfarrer Robert Stirling den Heißluftmotor. Als zuverlässiger, anspruchsloser, sparsamer und ruhiger Antrieb erlangte dieser vielfältigsten Einsatz in Industrie und Haushalt. Wichtiges Fertigungszentrum war Sachsen – die Motoren der Zwickauer Firma Louis Heinrici beherrschten weite Bereiche des Weltmarktes. 

Diese einmalige Ausstellung basiert auf einer der bedeutendsten europäischen Sammlungen von Stirling-Motoren, die zum ersten und zugleich letzten Mal öffentlich präsentiert wird. Mehr als 70 auserlesene, zum größten Teil sehr seltene Exponate befinden sich in der Exposition. Unter anderem zeigen wir detailgetreue Nachbauten der ersten Heißluft-Kraftmaschine von Robert Stirling von 1818. Besonders anschaulich wird das Antriebskonzept auch durch wunderschöne Spielzeugmotoren. Ein inszeniertes Wohnzimmer um 1910 mit einer einmalig schönen und seltenen Zimmerfontäne mit Aquarium, einem heißluftgetriebenen Grammophon, einem Raab Ventilator und verschiedenen Spielzeugen ist ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung. Ebenso gibt es verschiedenste, originale Modelle des Weltmarktführers Louis Heinrici in Zwickau zu bestaunen: vom Fontänenmotor aus der Frühzeit bis hin zu Kraft- und Pumpmotoren gibt es vieles zu entdecken.