
Deutschlands legendärster Flugkapitän Heinz-Dieter Kallbach
zu Gast im Museum - Buchlesung mit Filmvorführung am 24. Februar 2012[mehr]
Wir sind gewachsen.
Seit Oktober 2010 ist das Bergbaumuseum um eine Attraktion reicher: Seitdem können Besucher bei uns in einem Steinkohlenwald wandeln, wie es ihn vor ca. 300 Millionen Jahren gegeben haben könnte. Die Grundlage zu seiner Darstellung bildeten gefundene Fossilien aus der Erdzeit des Oberkarbon. In diesem eindrucksvollen dreidimensional nachgestalteten Wald ist der Entstehungsprozess von der Karbonpflanze bis zur Steinkohle anschaulich erlebbar, untermalt durch eine große Videoanimation. Betreten Sie den Wald und reisen Sie in eine Zeit, als in weit ausgedehnten Kohlesümpfen die Steinkohlenvorräte entstanden. Als Schuppen- und Siegelbäume, große Schachtelhalme, baumartige Bärlappgewächse oder Cordaiten die Erdoberfläche beherrschten. Lassen Sie sich überraschen! Außerdem erfahren Sie in einer neuen Ausstellung zur Geologie und Mineralogie Interessantes über die Zeit, in der die Steinkohle ihren Ursprung hat.
Damit vollziehen die Besucher des Museums einerseits den Weg der Bergleute im früheren Karl-Liebknecht-Schacht nach und zugleich führt ihre Reise von der Entstehung der Steinkohle bis zu deren Abbau.
Projekt schule@museum
Das Bergbaumuseum Oelsnitz und das Carl-von-Bach Gymnasium Stollberg wurden für eine Bildungspartnerschaft im Rahmen des bundesweiten Projektes schule@museum ausgewählt. Für Sachsen werden die KulturAG des Stollberger Gymnasiums und das Bergbaumuseum Oelsnitz bis Herbst 2011 verschiedene künstlerische und museumspädagogische Aktionen planen und umsetzen. Ziel der Bildungspartnerschaft ist es, modellhafte Strukturen zu entwickeln, die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen sein können. Darüber hinaus soll diese Kooperation beispielhaften Charakter für die Zusammenarbeit von Museen und Schulen insgesamt besitzen.
„Synergie fürs Kraftwerk – Ein altes Kraftwerk wird neu belebt“ – mit diesem Projektthema bewarben sich das Bergbaumuseum und das Gymnasium gemeinsam für eine Bildungspartnerschaft, die von Experten fachlich betreut und mit 3.500 € dotiert ist. Für die Entwicklung einer aktiven Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und Museum stellt die Erarbeitung von Projekten zur Belebung des Kraftwerks eine reizvolle, vielseitige und perspektivenreiche Möglichkeit dar. Mit verschiedenartigen künstlerischen Aktionen und museumspädagogischen Projekten soll das Kraftwerk mit seiner früheren Bedeutung für das Oelsnitzer Steinkohlenwerk wieder in das Licht der Öffentlichkeit gerückt und nutzbar gemacht werden.
Das Kooperationsprojekt des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge und des Carl-von-Bach-Gymnasiums in Stollberg ist Teil des bundesweiten Netzwerkes schule@museum, eine Gemeinschaftsinitiative des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung, des Deutschen Museumsbundes und der Stiftung Mercator.









