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Vom Bergwerk zum Museum

Als der Zwickauer Bergfaktor Karl Gottlob Wolf am 7. Januar 1844 das erste abbauwürdige Steinkohlenflöz in 9 m Tiefe fand, war der Bergbau in der Region Lugau-Oelsnitz aus der Taufe gehoben. Seitdem wurde hier das "Schwarze Gold" in einer wechselvollen Geschichte der Schächte und Bergwerksgesellschaften gefördert.

Wegen Erschöpfung der Kohlevorkommen erfolgte 1967 der Beschluss des Ministerrates der DDR, den Steinkohlenbergbau einzustellen. Im Lugau-Oelsnitzer Revier verließ der letzte Kohlehunt am 31. März 1971 den Förderturm des "Karl-Liebknecht-Schachtes".

Nachdem der "Karl- Liebknecht- Schacht" (bis 1946 "Kaiserin-Augusta-Schacht") 1971 stillgelegt wurde, begann ab 1976 in einigen Übertageanlagen der Aufbau des Bergbaumuseums Oelsnitz. Nach 10 Jahren Beräumungs-, Aufbau- und Gestaltungsarbeiten konnte das Museum zum "Tag des Bergmanns" am 4. Juli 1986 eröffnet werden und wurde seitdem mehrfach erweitert und ausgebaut.