Auf dem Weg zum UNESCO Welterbe
Die UNESCO setzt sich weltweit für den Schutz und Erhalt außerordentlicher Kulturleistungen und einzigartiger Naturphänomene „als gemeinsames Erbe aller Menschen“ ein. Auf Vorschlag der Sächsischen Landesregierung befindet sich die „Montan- und Kulturlandschaft Erzgebirge“ seit 1998 auf der offiziellen deutschen Warteliste für die Aufnahme in die UNESCO- Liste des Welterbes. Der Titel „UNESCO-Welterbe“ ist weltweit bekannt und genießt ein sehr hohes Ansehen.
Das Bergbaumuseum Oelsnitz gehört zu einer von ca. 40 ausgewählten Stätten, die die Montanregion Erzgebirge repräsentieren. Das Erzgebirge hat sich seit den ersten Silberfunden im Jahre 1168 in über 800 Jahren zu einer einzigartigen Kulturlandschaft entwickelt. Dabei beeinflusste der Bergbau Landschaft, Kultur und Kunst. Er ließ Traditionen entstehen, die bis heute lebendig geblieben sind und in der Region gepflegt werden. Vom Bergbau und Hüttenwesen gingen viele Innovationen aus, die weltweite Bedeutung erlangten.
Heute bietet der Wirtschaftsstandort Erzgebirge für Investoren attraktive Bedingungen. Die Montanregion Erzgebirge ist geprägt von einer Vielzahl historisch weitgehend original erhaltener technischer Denkmäler, sowie zahlreiche mit dem Bergbauwesen in Verbindung stehender Objekte. Die Identität der Kulturlandschaft des Erzgebirges ist weltweit beispiellos und soll durch den Erwerb des UNESCO-Welterbetitels als "weiter entwickelnde Kulturlandschaft" für künftige Generationen erhalten werden. Im Jahr 2014 könnte demnach die Montanregion Erzgebirge zum UNESCO Welterbe erklärt werden.







