Foto: K. Lippmann-Wagner

Objekt des Monats Januar

Benzin-Sicherheitslampe Modell 610, Beamten-Grubenlampe

Benzin-Sicherheitslampe Modell 610, Beamten-Grubenlampe

Ohne Licht geht nichts! Niemandem ist dieser Ausspruch besser geläufig als den Bergleuten. Alles Lebensnotwendige – Luft, Strom, Licht – musste und muss nach unten, unter Tage, geschafft werden.

Diese in Aluminium ausgeführte Variante des Modells 610 ist etwas kleiner als die üblichen Lampen ausgeführt und besitzt durch das Leichtmetall günstige Trageeigenschaften. Auch sie besitzt den Magnetverschluss und die Metallfunken-Zündvorrichtung. Die Entstehungszeit liegt um 1925. Die eingesteckte Messingabschirmung fokussierte das Licht des Rundbrenners und machte sie mit höherer Punktbeleuchtung besonders für Vermessungstechniker nutzbar.

Die Zwickauer Firma Friemann & Wolf war einst der größte Grubenlampenhersteller der Welt. Maßgebliche Entwicklungen auf diesem Gebiet sind mit diesem Namen verbunden. Berühmt wurde die Firma durch ihre Benzin-Sicherheitslampe, die stetig weiterentwickelt und verbessert werden konnte. Die Neuerung betraf hauptsächlich das Brennmittel – Benzin statt Öl. Bereits 1909 ließ sich die Firma FrieWo, so die Eigenschreibweise, eine elektrische Grubenlampe und 1923 eine elektrische Kopflampe patentieren, die sich aber erst nach dem II. Weltkrieg durchsetzen sollte.

Neben dem Grubengeleucht stellte die Firma zeitweise Fahrräder und Motorräder her sowie Akkumulatoren und Starterbatterien.

Hersteller: Friemann & Wolf G.m.b.H, Zwickau

Material: Aluminium, Messing, Glas

um 1925

 

 

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