Pressemitteilungen

Pressemitteilung 08/2018

Ein Lächeln zu Gast

Pforten zur bisher größten Playmobil-Sonderausstellung in Sachsen werden am 24.3.2018 geöffnet; anspruchsvolles Projekt für Playmobil-Sammler, Dekorateure und Haustechniker

Das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge öffnet am Samstag, den 24.03.2018, 11 Uhr, erstmals seine Pforten zur Sonderausstellung „Ein Lächeln zu Gast“. Es handelt sich um die größte bisher in Sachsen gezeigte Schau von Playmobil-Miniaturwelten. Die Vielfalt reicht von einer Feenwelt über eine Pirateninsel, einer Szene zu Ehren König Friedrich August III. von Sachsen bis hin zur Steinkohlenzeche Maximilian.

In den vergangenen Wochen haben zehn Playmobil-Sammler 52 Dioramen gestaltet. Sie kamen aus ganz Deutschland. Die weiteste Anreise hatten mit 550 Kilometern Aussteller aus Prüm in der Eifel. Die Liebhaber gestalteten detailtreue Szenen bis in den letzten Winkel, nicht nur die Großdioramen wirken wie ein riesiges 3D-Wimmelbild. Insgesamt wurden 25 Kubikmeter Material auf mehr als 120 Quadratmetern reiner Ausstellungsfläche verbaut.

Das größte Diorama bringt es auf zirka elf Quadratmeter und zeigt „Abenteuer in der Karibik – von Piraten und Soldaten“. Weitere Themen sind unter anderem ein riesiges Kinderkrankenhaus, eine Ritterburg, eine Dinosaurierwelt oder eine Arbeitersiedlung. Ebenso ist die Entwicklung der Playmobil-Figuren vom ersten Muster bis hin zu aktuellen Figuren nachvollziehbar. Insgesamt 17 Großfiguren und fünf Spieltische bereichern die Ausstellung weiterhin.

Hauptakteur des Ausstellungsprojektes war das Team um Playmobil-Liebhaberin ELISE. Es hat sich bereits an 47 Ausstellungen mit insgesamt 172 Aufbauten beteiligt. Die Ausstellung im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge ist jedoch die erste Schau, die es in Eigenverantwortung eng abgestimmt mit dem Museum von der Konzeption bis zur Umsetzung auf die Beine gestellt hat.

Projektverantwortlicher seitens des Bergbaumuseums Matthias Hempel: „Wir sind von der gezeigten Vielfalt begeistert. Es gibt in der Ausstellung ganz viel zu entdecken. Es werden zahlreiche thematische Facetten gezeigt, die Playmobil in den vergangenen Jahrzehnten bedient hat. “Doch nicht nur die Dekorateure und Playmobil-Liebhaber haben während des Aufbaus ganze Arbeit geleistet.

Auch das Museumsteam selbst hat tatkräftig mitgewirkt.
Die Haustechniker verbauten 160 Quadratmeter Plexiglas und 470 Quadratmeter MDF-Platten. Zur Gestaltung wurden zirka 100 Liter Farbe benötigt. Museumsleiter Jan Färber: „Für unser Museumsteam war das eine ungewöhnliche, herausfordernde und spannende Aufgabe. Diesmal werden nicht bergbauliche Objekte präsentiert, sondern Spielzeugszenen. Der Ausstellungsbau erfolgte unter ganz anderen Bedingungen und Gesichtspunkten. Das Projekt war nur möglich, weil alle Räder ineinandergreifen und so hat jede Abteilung des Museums ihren Anteil am Zustandekommen der Sonderausstellung. Aber wir freuen uns sehr über das Ergebnis und hoffen, großen und kleinen Playmobil-Fans damit eine Freude zu machen.“

„Ein Lächeln zu Gast“ wird an diesem Samstag 11 Uhr eröffnet. Bis zwölf Uhr haben die Besucher zur Ausstellungseröffnung freien Eintritt. Anschließend können die Miniaturwelten von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr bestaunt werden.

 

Pressemitteilung 07/2018

Eintritt frei zur Eröffnung

PLAYMOBIL-Sonderausstellung „Ein Lächeln zu Gast“ startet am 24. März mit Kinderprogramm

Die Sonderausstellung „Ein Lächeln zu Gast“ wird am 24. März 11 Uhr im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge eröffnet. Die PLAYMOBIL-Liebhaberin ELISE und ihre Freunde gewähren einen umfangreichen Blick in ihre Sammlungen. Für die Eröffnung plant das Museumsteam ein kleines Programm speziell für Kinder. Anstelle von deftigen Häppchen gibt es Wienerwürstchen, Fassbrause statt Sekt und anstelle von langen Reden handgemachte Musik. Am Eröffnungstag ist der Eintritt für die Ausstellung bis 12 Uhr frei. Für den Besuch der Sonderausstellung zahlen Erwachsene 7 Euro. Das ermäßigte Ticket kostet 4,50 Euro. Besonders empfehlenswert ist das Familienticket mit 15 Euro.

 

Pressemitteilung 06/2018

Sonderausstellung in Vorbereitung

Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst zeigt ab Juni Kammlandschaften

Kammlandschaften stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, die vom 22. Juni bis zum 21. Oktober dieses Jahres auf Schloss Schlettau zu sehen ist. Kurator der Kunstausstellung ist der Kunsthistoriker Alexander Stoll: „Im Werk vieler Künstler, die sich mit dem Erzgebirge auseinandersetzen, spielt die Kammlandschaft eine besondere Rolle.“

Künstler fanden zu allen Zeiten die starken landschaftlichen Kontraste reizvoll, die die höchstgelegenen Gebiete des Erzgebirges an der Grenze zu Böhmen prägen. „Dort treffen Himmel und Erde unmittelbar aufeinander“, sagt Alexander Stoll und ergänzt: „Der Winter ist dort besonders lang und markant, Wind und Sturm formen die Bäume zu mitunter bizarren Figuren.“ Die Sonderausstellung, die aktuell durch die Mitarbeiter des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge konzipiert wird, dem die Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst zugeordnet ist, zeigt die Vielfalt von Kammlandschaften in Malerei, Zeichnung und Grafik.
Es werden unter anderem Werke von Roland Unger, Horst Hoppe, Carl-Heinz Westenburger, Rudolf Manuwald und Axel Wunsch gezeigt.

Pressemitteilung 05/2018

INDUSTRIELandschaft zum Schmökern

Bergbaumuseum und Sammlung präsentieren gemeinsamen Kunstkatalog

Das Bergbaumuseum Oelsnitz/ Erzgebirge und die Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst (SELK) präsentieren einen gemeinsamen Katalog zur erfolgreichen Sonderausstellung „INDUSTRIELandschaft – Westsächsische Industriegeschichte im Spiegel der Kunst“.

Auf 168 Seiten gibt das Werk einen Rückblick auf die Doppelschau, die im vergangenen Jahr von Juni bis November sowohl im Bergbaumuseum als auch auf Schloss Schlettau zu sehen war. Mehr als 130 Kunstwerke wurden in dieser Doppelausstellung gezeigt. Diese werden nun im Katalog in Bildern und Kurzportraits vorgestellt.

Der Spannungsbogen, den die Objekte schlagen, regt zur Diskussion und zum Nachdenken an. Künstler aus verschiedenen Epochen greifen das Thema Industrielandschaft nicht nur mit unterschiedlichen Mitteln auf, sondern zeigen die Sicht ihrer jeweiligen Zeit. „Bei den ältesten Werken spiegeln sich oft Stolz und Fortschrittsglauben wider. Die jüngeren Bilder setzten sich viel kritischer mit dem Thema auseinander“, sagt Matthias Hempel, einer der beiden Kuratoren der Ausstellung.

Das Buch bietet aber auch eine umfangreiche Einführung in das Thema Industrielandschaften. Noch nie zuvor wurde eine Kunstausstellung konzipiert, die die industriegeprägte Landschaft Westsachsens einschließlich des Erzgebirges in den Blickpunkt rückte.

„Der Katalog soll bewusst auch als Vorbote der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur verstanden werden, die der Freistaat Sachsen im Jahr 2020 in Westsachsen ausrichtet“, sagt Jan Färber, Leiter des Bergbaumuseums. Das Oelsnitzer Museum ist als Schauplatz „Kohle“ einer von insgesamt sechs Schauplätzen. Die Leitausstellung ist in Zwickau zu sehen.

Der Katalog enthält kurze Beiträge, die in die Thematik Industrielandschaft im Spiegel der Kunst einführen. Der Kunsthistoriker Dr. Dietulf Sander aus Leipzig gibt einen unterhaltsamen Überblick, der Kunsthistoriker Alexander Stoll und Horst Sommer widmen sich den Ausstellungsthemen Westsachen und Erzgebirge.

Der Ausstellungskatalog ist im Museumsshop zum Preis von 24,95 Euro erhältlich.

Pressemitteilung 04/2018

Ein Lächeln zu Gast

Sonderschau von Playmobil-Liebhabern ist Höhepunkt im vielseitigen Jahresprogramm des Bergbaumuseums

Das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge punktet trotz Bauvorhabens auch in diesem Jahr mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. Mehr als 60 Angebote vom Fachvortrag über Konzerte bis hin zum Familienfest hält das Museumsteam bereit.

Höhepunkt ist dabei die Sonderausstellung „Ein Lächeln zu Gast“. Dem Museumsteam ist es gelungen, die Playmobil-Liebhaberin Elise aus Koblenz in das Erzgebirge zu lotsen. Die Sonderausstellung, die seit mehr als einem Jahr vorbereitet wird, ist ab dem 24. März 2018 in Oelsnitz/Erzgeb. zu sehen. „Wir freuen uns sehr, dass diese Ausstellung speziell für unsere Einrichtung zusammengestellt wird“, sagt Museumsleiter Jan Färber und ergänzt: „Es werden nicht nur fantasievolle mit Liebe zum Detail gestaltete Dioramen zu sehen sein. Die Schau gibt auch Einblick in die Geschichte der bekannten Spielzeugmarke.“

Darüber hinaus hält das Museum an seinen renommierten Veranstaltungen fest. So lädt das Team am 27. Mai erneut zum großen Kinderfest am Zwergenschacht ein und feiert damit den internationalen Kindertag.

Seine bereits 10. Auflage erlebt 2018 der Dampftag im September, nachdem die Veranstaltung im Vorjahr mit 1.600 Besuchern einen Rekord verzeichnen konnte. In diesem Jahr werden erneut mehr als 30 Aussteller erwartet, die sich auf vielfältige Weise mit Dampfmaschinen, Heißluftmotoren und Modellen unterschiedlicher Art beschäftigen.

„Sie werden bei uns neueste und faszinierende Modelle vorstellen“, sagt Elke Fankhänel, die für die Veranstaltungsplanung verantwortlich ist. In gewohnter Weise wird zum Dampftag am 16. September dieses Jahres Sachsens größte noch funktionsfähige Dampfmaschine im Ein-Stunden-Takt in Aktion zu erleben sein.