Pressemitteilungen

Veranstaltungsinformation

Schräge Vögel im Bergbaumuseum

Schachtgeflüster verspricht einen humorvollen Abend

Am 11. April sind die Stiehlblüten zu Gast im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge. Unter dem Motto „Von Menschen und Vögeln“ wartet ab 19 Uhr ein satirisch-musikalisches Programm.

So werden skurrile Themen wie "Der Mensch als Vogel", "Der Vogel als Mensch", "Dramatisches von Mensch und Vogel", "Mensch und Vogel als Klassenkämpfer" und natürlich zu späterer Stunde "Intimes aus der Menschen- und Vogelwelt" in wirre Zusammenhänge gebracht und musikalisch angereichert.

Die Veranstaltung verspricht einen spannenden und humorvollen Abend.

Der Preis liegt bei 15 Euro, an der Abendkasse kosten die Karten 17 Euro.

Veranstaltungsinformation

Schachtgeflimmer

Vorführung historischer Filmaufnahmen im Bergbaumuseum

Das Bergbaumuseum Oelsnitz/ Erzgebirge startet am 2. April, 18 Uhr, gemeinsam mit der Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers mit der neuen Reihe „Schachtgeflimmer“. Aufgeführt werden historische Filmaufnahmen über verschiedene Themen zum Steinkohlenbergbau.

Die erste Veranstaltung steht unter dem Motto „Bergarbeit zur Kaiserzeit“. Gezeigt werden Ausschnitte von den  lebensumständen im schlesischen Bergbaugebiet Ende der 20er Jahre aus dem dokumentarischen Film „Hunger in Waldenburg“ und aus Filmen der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Die Filmvorführung findet im historischen Speisesaal des Museums statt.
Der Eintritt ist frei.

 

Veranstaltungsinformation

Ein Schmuck und Zierde unter den Schächten des Ortes

Bergmannsstammtisch am 13. Februar, 18 Uhr

Das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge und die Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenbergbaus e.V. laden am 13. Februar, 18 Uhr zum ersten Bergmannsstammtisch 2019 ein.

Der Referent Heino Neuber gibt einen Rückblick auf die Entwicklung des Kaiserin-Augusta-Schachtes, in dem heute das Bergbaumuseum untergebracht ist. Anlass ist der 150. Jahrestag des ersten Spatenstichs am 6. Juni 1869.

Im Vortrag erläutert Neuber die Wandlung einer Schachtanlage am Beispiel des Kaiserin-Augusta-Schachtes. 1869 angelegt durch die Fürsten von Schönburg, erkannte man schnell das Leistungsvermögen dieses Bergwerkes. Mit dem Verkauf an den Steinkohlenbauverein Gottes Segen in Lugau 1895 wuchs dessen Bedeutung für den Steinkohlenbergbau. Der sächsische Staat als Besitzer ließ hier 1920 den modernsten Kohlenschacht Deutschlands entstehen. Durch die Aktivistenbewegung von Adolf Hennecke wurde das Steinkohlenwerk nach 1945 zum Ausgangspunkt und zum Symbol der DDR-Geschichte. Am 31. März 1971 förderten die Kohlekumpel den letzten Hunt Steinkohle. Anschließend erfolgte der Aufbau des Bergbaumuseums als eine der ersten Stätten der Industriekultur.

Heino Neuber ist Mitarbeiter des Bergbaumuseums und Vorsitzender der Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers. Sein Vortrag steht unter dem Titel „Ein Schmuck und Zierde unter den Schächten des Ortes“. Damit wird die besondere und markante Architektur des Bauwerkes aufgegriffen.

Der Eintritt zum Bergmannsstammtisch ist frei.

Pressemitteilung 03/2019

Schauplatz Kohle

Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge präsentiert den sächsischen Steinkohlenbergbau als „Brot der Industrie“ zur 4. Sächsischen Landesausstellung 2020

Vom 25. April bis 1. November 2020 ist das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge einer von sechs authentischen Schauplätzen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur. Die Teilnahme als Schauplatz Kohle ist eine wichtige Etappe im Zuge der Museumserneuerung.

Das Museum wurde 1986 als Traditionsstätte des sächsischen Steinkohlenbergbaus eröffnet. Es zählt zu den größten Museen seiner Art in Deutschland. Untergebracht in den übertägigen Anlagen eines früheren Steinkohlenbergwerkes, präsentiert das Haus die Geschichte des Steinkohlenbergbaus in Sachsen. Für die Steinkohle, auch als „schwarze Diamanten“ bezeichnet, ist im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert ein immenser Bedeutungszuwachs festzustellen. Als „Brot der Industrie“ trug der Energieträger maßgeblich dazu bei, die wirtschaftlich-industrielle Entwicklung Sachsens voranzutreiben und damit Grundlagen für gegenwärtige und künftige Entwicklungen zu legen. 

Während der Landesausstellung 2020 erfahren Besucher Wissenswertes über die Entstehung des Rohstoffes Steinkohle, seine Eigenschaften und die Möglichkeiten zur Verwendung. Bedeutende Ereignisse, interessante Entwicklungen sowie Meilensteine des sächsischen Steinkohlenbergbaus werden vorgestellt. Dabei wird deutlich, welchen Einfluss dieser Bergbauzweig seit dem späten Mittelalter und insbesondere im Zuge der Industrialisierung auf die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Sachsens hatte.

Hintergrund: 4. Sächsische Landesausstellung zur Industriekultur 2020

Vom 25. April bis 1. November 2020 richtet der Freistaat Sachsen die 4. Sächsische Landesausstellung zur Industriekultur in Südwestsachsen aus. Die zentrale Leitausstellung in Zwickau, welche das Deutsche Hygiene-Museum Dresden ausrichtet, wird sich in einem kulturhistorischen Panorama mit dem Wechselspiel von Industrie, Wissenschaft, Kultur und Mensch auseinandersetzen. Begleitend werden sechs Schauplatzausstellungen zu sehen sein, die an authentischen Orten der

sächsischen Technik- und Industriegeschichte wichtige Schlüsselbereiche der Produktion vorstellen. Mit der umfassenden und zugleich vernetzten Ausrichtung der Landesausstellung wird die gesamte Region Südwestsachsen in ihrer eindrucksvollen Vielfalt und internationalen Bedeutung in das Licht der Öffentlichkeit gerückt.

 

Pressemitteilung 02/2019

Ein vergessener Maler des Erzgebirges

Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst widmet Sommerausstellung 2019 dem heute weitgehend unbekannten Künstler Georg Höhlig

Der Maler Georg Höhlig steht im Mittelpunkt der Sommerausstellung, die vom 21. Juni bis zum 27. Oktober dieses Jahres auf Schloss Schlettau zu sehen ist.

Höhlig wurde am 5. Januar 1879 in Leipzig geboren und starb am 6. Dezember 1960 in Erla-Crandorf. Er studierte an den Akademien in Leipzig und München. Studienreisen führten ihn durch ganz Europa. 1913 bereiste er erstmals das Erzgebirge und kehrte oft in diese Region zurück. Ein beliebter Aufenthaltsort war Waschleithe. Ab 1940 bis zu seinem Tod lebte er in Erla-Crandorf.

Georg Höhlig schuf zahlreiche Gemälde vom Erzgebirge in einem kultivierten, spätimpressionistischen Stil. Die Ausstellung führt erstmals zahlreiche Werke seines Schaffens zusammen und möchte ein größeres Publikum auf den Maler aufmerksam machen. Sein Schaffen ist heute nur noch einem kleinen Sammlerkreis bekannt.